Aktuell: Kampagne verschoben

7. Mai 2020:
Leider kann das Messexperiment FESSTVaL aufgrund der COVID-19 Pandemie nicht wie geplant im Sommer 2020 stattfinden. Es wird auf das kommende Jahr verschoben und durch vorbereitende Messungen "at home" unterstützt.
Mehr Informationen hierzu auf den jeweiligen Kampagnenseiten FESST@home 2020 im Menü oben.

 

 


FESSTVaL (Field Experiment on submesoscale spatio-temporal variability in Lindenberg) ist eine Messkampagne, initiiert vom Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung (HErZ).

Sie wird in den Sommermonaten des Jahres 2020 am Meteorologischen Observatorium Lindenberg - Richard-Aßmann-Observatorium (MOL-RAO) des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Nähe von Berlin stattfinden. Um die Quellen sub-mesoskaliger Variabilität zu betrachten, konzentriert sich die Messkampagne auf drei Hauptaspekte: Strukturen der atmosphärischen Grenzschicht, Cold Pools und Windböen.

Mit dem Experiment sollen Phänomene und Prozesse auf einer Skala zwischen 500 m und 5 km mit hoher räumlicher Abdeckung erfassen. Dazu gehören Windprofilierungsstationen mit einer koordinierten Abtaststrategie mehrerer Doppler-Lidars, zwei mobile Profiler zur Messung von thermodynamischen Eigenschaften der Atmosphäre und Niederschlag, mehr als 100 Stationen mit oberflächennahen Messungen von Lufttemperatur und -druck, zahlreiche automatische Wetterstationen, ein X- Band Niederschlagsradar sowie Energiebilanzstationen. Ergänzt wird diese Ausrüstung durch die umfangreiche bodengestützte Fernmesstechnik des MOL-RAO. Darüber hinaus wird der Zusatznutzen eines Bürgermessnetzes während der Kampagne untersucht. Die FESSTVaL Messungen werden durch hochauflösende Large-Eddy-Simulationen (ICON-LES) ergänzt.

 


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